Einige Banken versuchen in ihren Filialen unwissenden Kreditnehmern im Zusammenhang mit dem Kredit noch eine Reihe von Versicherungen zu verkaufen, die diese weder brauchen noch zu denen sie irgendwelche Informationen angefordert haben.

Der Hintergrund liegt darin, dass die Bankberater natürlich die Aufgabe haben, viele Produkte aus dem Sortiment der Bank zu verkaufen, dazu zählen neben den Krediten auch eine ganze Reihe von Versicherungsprodukten. Kreditnehmer sollten daher, wenn sie sich zwecks Beratung und Kreditaufnahme an eine Filialbank wenden, darauf achten, dass sie sich nicht darauf einlassen, mit dem Kreditvertrag noch mehrere andere Produkte zu abzuschließen.
Deshalb sollten Kunden, denen zusätzlich zum Kreditvertrag noch Versicherungsprodukte angeboten werden, sich nicht gutgläubig auf die Berater in der Bank verlassen, sondern diese Dinge hinterfragen und nichts unterschreiben, bevor sie dazu nicht im Detail aufgeklärt wurden. Sonst kann ein einfacher Kredit von 10.000 Euro zu einer absoluten Kostenfalle werden.

Wird den Kunden eingeredet, dass sie diese Versicherungen benötigen, damit der Kredit überhaupt zustande kommen kann, sollte der Kreditsuchende besser dankend ablehnen und sich an eine andere Bank, wenden. Der Wunsch einen Kredit entsprechend abzusichern sollte immer vom Kunden selbst kommen, die Restschuldversicherung bietet verschiedene Formen der Absicherung an. Doch ist es den Banken nicht gestattet, die Kunden im Zusammenhang mit der Kreditaufnahme zum Abschluss zu zwingen.

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