Dispositionskredite sind eine sehr flexible Form der Finanzierung, die von jeder Privatperson, die einer nichtselbstständigen Beschäftigung nachgeht, genutzt werden können. Viele Banken richten diesen Kredit bereits bei der Kontoeröffnung ein, wodurch Kontoüberziehungen bis zur Kredithöhe jederzeit ohne weitere Rücksprache mit dem Kundenberater der Bank möglich sind.
Diese Flexibilität verleitet natürlich auch viele Menschen dazu, mehr Geld auszugeben, als verdient wird. Hierdurch ist, je nach Höhe der Inanspruchnahme des Kredites, die Rückführung oft nicht mehr mit dem nächsten Geldeingang möglich. Dies führt bei einigen Kontoinhabern dazu, dass der Überblick über vorhandene Gelder und notwendige Abbuchungen verlorengeht, die quartalsweise Berechnung der Überziehungszinsen sorgt zusätzlich für den Überblicksverlust.
Sofern der Dispositionskredit in Anspruch genommen wurde und wenn die Rückführung nicht kurzfristig erfolgen kann, sollte über eine Umschuldung nachgedacht werden. Diese ist über die Aufnahme von Ratenkrediten jederzeit problemlos möglich, zudem lassen sich Zinsen in beträchtlicher Höhe einsparen. Werden für Dispositionskredite nämlich bis zu 16% p.a. berechnet, können Ratenkredite bei Direktbanken bereits für unter 4% p.a. abgeschlossen werden. Günstige Anbieter für Ratenkredite sind beispielsweise die DKB Bank, die SWK Bank, die Credit Plus Bank und Credit X.
Zudem bieten diese Kredite den Vorteil von monatlichen Ratenzahlungen, durch die der Kredit am Laufzeitende vollständig getilgt wird. Sicherheiten sind auch hier nicht zu stellen. Sofern andere Kredite vorhanden sind, können diese mit dem neuen Kredit ebenfalls zusammengelegt werden.
Um eine nochmalige Überziehung des Kontos zu vermeiden, sollte im Zuge der Umschuldung der bestehende Dispositionskredit gelöscht oder zumindest stark reduziert werden.