Die sogenannte Dreiwegefinanzierung ist zu einer beliebten Form der Finanzierung von Neuwagen und Gebrauchtwagen bei den konzerneigenen Banken der Autohersteller geworden. Hintergrund dabei ist, dass ein Fahrzeug mit besonders kleinen Raten finanziert werden kann und das vielen Verbrauchern, die sowieso ein enges Budget haben zugute kommt.

Bei der Dreiwegefinanzierung wird das Fahrzeug in der Regel über drei oder vier Jahre finanziert und am Ende der Finanzierung steht die Schlussrate, die in ihrer Höhe in etwa dem Restwert des Fahrzeuges zu diesem Zeitpunkt entspricht. Dadurch wird es möglich, die Raten die vor der Schlussrate stehen, besonders günstig zu halten, besonders dann, wenn wie es auch oft gehandhabt wird, noch eine Anzahlung von 20 Prozent geleistet wird.
Es gibt Dreiwegefinanzierungen von Kleinwagen, da liegt die monatliche Rate dann nur bei 50 Euro, ist also sogar von Geringverdienern zu bezahlen.

Der Nachteil dieser Art zu finanzieren besteht darin, dass bei Fälligkeit der Schlussrate oder schon kurz davor, eine Entscheidung zu treffen ist. Soll das Fahrzeug weiter finanziert werden, soll es dem Händler zurückgegeben werden oder soll es zum Restwert in bar gekauft werden. In der Regel wird, Statistiken zufolge weiterfinanziert, meist sogar über weitere 36 Monate. Werden dann die Kosten addiert, hat der Kunde in der Regel mehr bezahlt als bei einem normalen Autokredit.

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