Zur Finanzierung von Wohneigentum greifen Privatkunden häufig auf eine Immobilienfinanzierungen zurück.
Um zu prüfen, inwieweit die Bank die Finanzierung begleiten und der Antragsteller für die Aufnahme eines Kredites geeignet ist, sind einige Kriterien zu berücksichtigen. Da ein Immobiliendarlehen eine langfristige Verpflichtung für den Kreditnehmer bedeutet, sollte genauestens untersucht werden, ob die Belastungen tatsächlich getragen werden können. Hierzu wird in erster Linie die Selbstauskunft herangezogen, die die Einnahmen und die Ausgaben gegenüber stellt. Das frei verfügbare Einkommen muss für die Zahlung der Zinsen und Tilgung in regelmäßigen Raten ausreichen.
Desweiteren wird der Wert der zu finanzierenden Immobilie ermittelt, da hiervon der Umfang der Besicherung abhängt. Der Wert wird beispielsweise von der Lage, der Größe oder dem Zustand der Immobilie beeinflußt. Auch die Elementarzone kann zur Steigerung oder Minderung des Immobilienwertes beitragen. Letzendlich ist die wirtschaftliche Situation des Kreditnehmers für die Bank entscheidender als der Umfang der Kreditsicherheit. Das bedeutet, dass die Bonität des Kunden wichtiger ist als das Grundstück oder die Immobilie, die belastet wird, da hier Wertverluste befürchtet werden müssen.
Zur Ermittlung des Finanzierungsbedarfes müssen neben dem Kaufpreis für das Objekt und den notariellen Kosten u.U. auch Erschließungskosten berücksichtigt werden. Je nach Anbieter werden daher 20-25% an Eigenkapital vorrausgesetzt.